„Jugend mehr für Natur und Umwelt begeistern“

Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern e. V. verlieh Jugendförderpreise

Gruppenbild Pressebericht

„Bei jungen Menschen frühzeitig die nötige Sensibilität und Begeisterung für Gärten, Natur und Umwelt wecken“. Mit diesem Leitsatz eröffnete
Bezirksvorsitzender Michael Weidner die Feier zur Verleihung der „Jugendförderpreise 2016“. Und dazu waren Jugendgruppen oder ihre Vertreter aus ganz
Niederbayern in den BürgersaalErgolding gekommen, um hier ihre Aktivitäten schildern, mit einer Bilder-Galerie darstellen und die ausgelobten Geldpreise
in Empfang nehmen zu können. Mit über 75 000 Mitgliedern in 384 Vereinen in Niederbayern ist nämlich diese „grüne Organisation“ hier die mit Abstand
größte Bewegung dieser Art.
„Wer einen Garten hat, lebt schon in einem Paradies“. So beschrieb Vorsitzender Michael Weidner vom Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege die
Hinwendung vieler Eigenheimer und Kleingärtner zu einem grünenden und blühenden Umfeld. Dabei gab er deutlich zu verstehen, dass hier die
Gartenbauvereine viel Unterstützung geben würden. Vorrangig will aber der Bezirksverband auch die Jugend einbinden und hat daher eine
„Förderungs-Aktion“ unter dem Motto „Gartenbauvereine und Jugend – gemeinsam Spaß und Freude an der Natur“ ausgeschrieben. Hierfür wurden
auch 9000 Euro Preisgelder ausgesetzt.
Die Grüße und Glückwünsche von Landrat Peter Dreier übermittelte dessen Vertreter Fritz Wittmann, der auch die Nachwuchsarbeit der
„grünen Organisation“ lobte. Damit würde die junge Generation gefördert, zu lernen, verantwortungsbewusst mit unserem Planeten und den
Schätzen der Natur umzugehen, erklärte der Kommunalpolitiker. Er meinte, der eigene Garten, der früher eine Selbstverständlichkeit war,
ist heute wieder ganz aktuell. Dieses „Gartenglück“ setze aber, so Fritz Wittmann, auch Erfahrungen und Kenntnisse voraus.
Im Verlauf seiner Ansprache schilderte der stellvertretende Landrat auch die Unterstützung der Obst- und Gartenbauvereine durch den
Landkreis Landshut.
Er nannte hier die Beschäftigung eines Kreisfachberaters, den Kreislehrgarten und nicht zuletzt die enge Verbundenheit der Kommunalpolitik zu dieser
„grünen Organisation“. Weiter dankte der Redner allen engagierten Führungskräften, die mithelfen würden, das Vereinsleben in den Dörfern und
Gemeinden zu bereichern.
Im Auftrag des Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich ging Martina Hammerl an das Rednerpult, die aus ihrer Sicht die hervorragende Arbeit der
Gartenbauvereine durchleuchtete. Dazu verwies sie auch auf die Leistungen des Lehr- und Beispielsbetriebs Deutenkofen, mit dem auch die vielen Haus-,
Klein- und Hobby-Gärtner eng zusammenarbeiten würden. Und eines stellte die Bezirksrätin auch fest: Das Verhalten der Erwachsenen wird maßgeblich
davon geprägt, wie intensiv sie Erfahrungen der Natur und Ökologie bereits in ihrem jungen Leben sammeln konnten.

Gruppenbild

v. l. Michael Weidner, BV-Vorsitzender; Martina Hammerl, Kreis- u. Bezirksrätin; Rita Röhrl Kreisvorsitzende u. Bezirksrätin LKS Regen; Dr. Marianne Maierbeck,
Kreisvorsitzende LKS Landshut, Fritz Wittmann, stellv. Landrat Landshut
 
Artikel:
Landshuter Zeitung, 31.10.2016